Konzernatlas 2026: Mächtige Supermärkte, steigende Lebensmittelpreise (2/3)
Shownotes
Wie hängt die steigende Marktkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel mit der Lebensmittelpreisinflation der vergangenen Jahre zusammen? Was hat die Monopolkommission, ein unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung, dazu herausgefunden?
Zitat der Folge
„Immer mehr Ökonominnen und Ökonomen sind auch darauf gekommen, dass es eine gewinngetriebene Inflation war, dass also Unternehmen, die die allgemein inflationäre Situation ausgenutzt haben, um die Preise eben noch weiter zu steigern. Das heißt: Die Verbraucher*innen haben eh schon gesehen, die Preise werden teurer, und deswegen haben die Unternehmen einfach noch mehr draufgeschlagen, um sich weiter zu bereichern.“
Steffen Vogel, Referent für globale Lieferketten und Menschenrechte im Agrarsektor bei Oxfam Deutschland
Episodenbeschreibung
In der zweiten Folge des Böll Podcasts zum Konzernatlas 2026 sprechen wir mit zwei Experten über die Gründe für die stark gestiegenen Lebensmittelpreise in den vergangenen Jahren. Diese wurden oft auf die direkten Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zurückgeführt. Doch diese Erklärung scheint allein nicht auszureichen. Auch die Marktkonzentration gerade bei Supermärkten spielt eine entscheidende Rolle, wie die Monopolkommission herausgefunden hat. Wir haben recherchiert, wie die Supermarktketten Preise setzen können und was die Politik gegen diese stark konzentrierte Marktmacht tun könnte.
Kapitel mit Zeitmarkierungen
• (00:00:04) – Konzernatlas 2026: Supermärkte und Marktmacht: Einführung in Oligopole im Lebensmittelhandel
• (00:02:20) – Bierkartell und globale Braukonzerne: Wie wenige Konzerne den Biermarkt beherrschen
• (00:04:26) – Monopolkommission warnt vor Marktkonzentration: Sondergutachten zu Supermärkten und Lieferketten
• (00:05:34) – Lebensmittelpreise und Übergewinne: Inflation, Ukrainekrieg und steigende Profite im Einzelhandel
• (00:07:42) – Kartellamt und neue Eingriffsmöglichkeiten: Sektoruntersuchung, Entflechtung und Reform des Wettbewerbsrechts
• (00:11:06) – Supermarktwerbung vs. Realität: Tiefpreis-Mythen, Eigenmarken und verdeckte Preistreiber
• (00:14:02) – Vier Konzerne kontrollieren den Markt: Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und ihre Macht über Preise
• (00:22:33) – Bauern unter Druck durch Konzentration: Milchmarkt, Molkereifusionen und fehlende Alternativen
• (00:26:01) – Ausblick: Was Politik jetzt tun muss. Folge 3 zu Lebensmittelverarbeitung und Fleischindustrie
Unsere Expert*innen
Uli Müller • Mitbegründer von LobbyControl und Vorstand von Rebalance Now
Steffen Vogel • Referent für globale Lieferketten und Menschenrechte im Agrarsektor bei Oxfam Deutschland
Autor der Folge: Peter Kreysler
Host: Lukasz Tomaszewski
Weiterführende Artikel und Quellen
• Monopolkommission: Sondergutachten 84: Wettbewerb in der Lebensmittellieferkette: [🔗 https://www.monopolkommission.de/de/gutachten/sondergutachten/sondergutachten-auf-eigene-initiative/484-84-sondergutachten-wettbewerb-in-der-lebensmittellieferkette.html]
Hintergründe auf boell.de
• „Konzernatlas 2026 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie“, herausgegeben von Heinrich-Böll-Stiftung, BUND und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre: [🔗 https://www.boell.de/konzernatlas]
• Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, TMG Thinktank for Sustainability (Herausgeber): „Krisenpuffer gegen die Inflation – Öffentliche Nahrungsmittelspeicher zur Preisstabilisierung und ihr Beitrag zur Transformation der Ernährungssysteme“: [🔗 https://www.boell.de/de/2024/06/18/krisenpuffer-gegen-die-inflation]
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Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Das hier ist der zweite Teil unserer Podcast-Reihe zum Konzernatlas.
00:00:08: Der Konzernatlas, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:00:29: Sie können bestimmen, wie viel Geld die Bäuerinnen und Bauern für ihre Produkte bekommen.
00:00:33: Die Konzerne im Agrarsektor haben großen Einfluss darauf, was auf unseren Feldern angebaut wird.
00:00:39: Auch die Preise, die wir Verbraucher in den Supermärkten bezahlen, werden zunehmend von einer nur kleinen Gruppe von Supermarktketten bestimmt.
00:00:48: Das alles hat mit einer Marktkonzentration im Bereich der Landwirtschaft, der Lebensmittelproduktion und des Einzelhandels
00:00:55: zu tun.
00:00:56: Ich bin Wokasz Tomaszewski und auch für diesen zweiten Teil bin ich wieder hier zusammen mit Peter Kreisler, der den Podcast für uns recherchiert hat.
00:01:06: Hallo Peter!
00:01:16: Du hast uns ja schon bei der ersten Folge von deinen Recherchen berichtet und da haben wir viel von der Geschichte des industriellen Agrarsektors erfahren und wie es den Unternehmen gelungen ist in den letzten einhundertfünfzig Jahren so viel Marktmacht zu bekommen.
00:01:34: Wohin hat es sich diesmal verschlagen?
00:01:36: Naja, da habe ich euch was mitgebracht.
00:01:53: Ich stehe ein bisschen auf dem Schlauch.
00:01:54: Was hören wir da?
00:01:55: Ja, das ist ein Kölner Brauhaus und in der Aufnahme wird gerade Kölsch gezapft und getrunken.
00:02:03: Aber du bist jetzt nicht extra nach Köln gefahren, nur um Kölsch zu trinken, oder?
00:02:08: Nein, obwohl Kölsch habe ich auch getrunken.
00:02:13: Verstehe.
00:02:14: Hat das denn was mit unserem Thema zu tun?
00:02:16: Und ja, ich nehme schon an, Schon, aber was hat das mit unserem Thema zu tun?
00:02:21: Ja, überraschenderweise schon, denn die Monopole bei den globalen Brauereien sind besonders groß.
00:02:26: Man spricht hier auch von dem Bierkartell.
00:02:29: Deutsches Bier ist weltbekannt, aber auf dem globalen Markt spielen heimische Brauer nur eine kleine Rolle.
00:02:36: Drei internationale Konzerne beherrschen das Geschäft, auch weil ihnen viele deutsche Marken gehören.
00:02:43: Mehr als die Hälfte.
00:02:44: Achthundertviertig Millionen Hektoliter stammen aus den Braukesseln dreier Unternehmensgruppen.
00:02:52: An der Spitze steht der belgische Konzern ABIMVEF auf Platz zwei, den Namen kennt man wohl.
00:02:59: Heineken.
00:03:00: Und die drittgrößte Brauerei ist China Res, Snow Breweries.
00:03:06: Ja, auch der Biermarkt ist geprägt von Übernahmen.
00:03:09: Die Großen fressen die Kleinen, wie man so sagt.
00:03:11: Später haben wir tatsächlich mit dem Schankwirt auch über die Biermonopole diskutiert, die ihm auch die Preise diktieren.
00:03:34: Die Stimme, die ihr hier gehört habt, gehört zu Uli Müller.
00:03:39: Mit ihm habe ich bereits viele Recherchen gemacht.
00:03:41: Uli Müller ist Mitbegründer von Lobby-Kontroll, einer wichtigen NGO, die den Lobbyismus besonders in der Politik untersucht.
00:03:48: Damals haben wir gemeinsam den Parteispenden-Skandal der AfD untersucht.
00:03:53: Also ich kenne ihn schon recht lange.
00:03:55: Und für diese Recherche haben sich unsere Wege zufällig wieder gekreuzt.
00:04:00: Und was genau war der Anlass dafür?
00:04:03: Ein Sondergutachten.
00:04:05: Ach.
00:04:07: Ja, ich weiß, das klingt jetzt etwas Spröde.
00:04:10: Nicht unbedingt, erzähl mir mehr davon.
00:04:13: Uli Müller berät mit seiner neuen NGO Rebalance Now, die Monopolkommission.
00:04:18: Und die hat ein neues Sondergutachten herausgegeben.
00:04:21: Verstehe.
00:04:22: Und worum geht's da an diesem Gutachten?
00:04:24: Das hat Uli Müller mir erzählt.
00:04:26: Es ist auf jeden Fall ein spannendes Gutachten, weil die Monopolkommission sich unter anguckt, wie sich die Lebensmittellieferketten entwickelt.
00:04:33: Und das ist tatsächlich notwendig, weil wir eine große Konzentration erleben.
00:04:38: Wir haben ja eigentlich nur noch vier große Supermarktketten.
00:04:41: Wir haben eine scharke Marktkonzentration in der ganzen Lieferkette, also bei Molkereien, bei Schlachthöfen, im Getränke-Segment.
00:04:50: Und das ist eine Belastung sowohl für die Landwirte.
00:04:54: und Landwirtinnen und das ist aber auch für uns als Verbraucher.
00:04:57: Okay, aber Aldi, Lidl, Edelka und Co.
00:05:01: die sind ja nicht erst seit ein paar Tagen auf dem Einzelhandelsmarkt unterwegs.
00:05:07: Warum ist also gerade jetzt so ein Sondergut geachten denn überhaupt notwendig?
00:05:12: Gute Frage.
00:05:14: Es hat sich wohl alles noch weiter zugespitzt in letzter Zeit.
00:05:17: Besonders nach dem Ukraine-Krieg kam es zu einer Krisensituation.
00:05:22: die wir alle auch als Inflation wahrgenommen haben.
00:05:26: Die Preise sind damals in die Höhe geschossen und besonders in Deutschland am höchsten.
00:05:31: Das meinte zumindestens Müller dazu.
00:05:34: Klar ist das auch in dieser Krisensituation eigentlich über Gewinne erzielt worden.
00:05:38: Aber das Interessante ist auch, dass man eigentlich nicht nur auf diese letzte Inflationsperiode gucken sollte, sondern dass wir eigentlich schon in den Jahren davor eine schleichende Entwicklung hatten, wo die Supermärkte und Discounter sich mehr Gewinne aneignen und langsam zu preistreibern
00:05:58: werden.
00:05:58: Okay, ist das ist der Grund, warum das Sondergutachten überhaupt erst erstellt wurde?
00:06:03: Sowohl durch die starke Teuerung bei Lebensmitteln, als auch durch die Bauernproteste.
00:06:09: Anfang den Wuchs der politischen Druck, sich die Rolle des Lebensmittel-Einzelhandels näher anzuschauen.
00:06:18: Das hatten auch Robert Habeck im Wirtschaftsministerium und sein Staatssekretär Sven Giegold erkannt und waren hierzu in Kontakt mit der Monopolkommission getreten.
00:06:27: Die hatte sich dann schon in einem Kapitel ihres Hauptgutachten, den Supermarktmarkt, gewidmet.
00:06:34: Das
00:06:34: sind auch sozusagen Dinge, die die Monopolkommission in ihren Voruntersuchungen festgestellt hat, wo es auf jeden Fall spannend ist, was das Sondergutachten dann das Fertige zeigen wird.
00:06:46: Und ich glaube, dass wir auf jeden Fall diese längerfristige Entwicklung auch der letzten zehn, fünf, zehn Jahre angucken müssen, weil sich da einfach Dinge verschoben haben.
00:06:56: Und wenn das so ist, dann müssen wir einfach auch sagen, da muss das Bundeskartellamt daran, da müssen wir in der Stärke auch wieder gegenhalten und gegensteuern.
00:07:05: Das klingt doch jetzt erstmal ziemlich hoffnungsvoll, wie ich finde.
00:07:08: Nach der ersten Folge unseres Podcasts hatte ich erstmal so den Eindruck, wir wären diesen Strukturen irgendwie völlig hilflos ausgeliefert.
00:07:16: Und jetzt liefert so ein wichtiges Beratungsgremium der Bundesregierung diese Hinweise.
00:07:22: Kann die Bundesregierung jetzt also direkt in Aktion treten?
00:07:27: Ja, also das Kartellamt und der Staat können schon was gegen Monopole machen.
00:07:32: Aber etwas ist neu, was die Sache für uns so interessant macht.
00:07:36: Es hat sich gesetzlich was verändert.
00:07:39: Und das schürt schon Hoffnung, meint zumindest Uli Müller.
00:08:08: ganze Sektor-Untersuchungen für den Lebensmittelhandel durchführen?
00:08:11: Genau.
00:08:12: Und das Spannende daran ist, dass unter der Ampel eine Reform gab.
00:08:16: Jetzt können sie auch Abhilfe-Maßnahmen verhängen, bis hin zu diesen Entflechtungen.
00:08:23: Und das macht die Sektor-Untersuchung jetzt auf einmal zu einem neuen, schärferen Instrument.
00:08:31: Der Lebensmittel-Einzelhandel wäre, glaube ich, Sektor, wo wir sagen würden, es wäre gut, dieses Instrument mal anzuwenden.
00:08:40: Es sei da schon spannend.
00:08:41: Es ist auf jeden Fall was, was gut wäre und wo es einen Potenzial gibt und wo es auch nötig wäre, dass wir was machen, weil wir sehen, dass diese Konzentration im Lebensmittelbereich kritische Ausmaße erreicht hat und eine Belastung wird.
00:08:59: Gesellschaftlich glaube ich, die Leute mit Sorge verfolgen, wie ihre Lebenshaltungskosten steigen und ich glaube, dass das schon Argument ist, dass das Bundeskartellamt da mal ein bisschen schärfer hinguckt.
00:09:14: Müller meint, dass die vorgebrachten Argumente, dass die enormen Preisanstiege nur mit äußeren Umständen den Kriegen und Krisen zu tun haben.
00:09:24: einfach nicht mehr verfängt.
00:09:25: Aber ich glaube nicht, dass man das alles sich immer nur sagen kann, ja, das sind irgendwelche Krisen, die da durchschlagen, sondern es ist auch die Marktstrukturen, die wir hierzulande haben, sind eigentlich eine permanente Krise.
00:09:37: Deutliche Kritik, so würde ich das interpretieren, wenn Müller jetzt sagt, dass die Marktstrukturen im Lebensmittelbereich hier in unserem Land eine Konzentration erreicht haben, die zu einer permanenten Krise führen.
00:09:50: Wenn zu viele Menschen zunehmend mehr für ihre Lebensmittel zahlen und Bäuerinnen und Bauern nicht genug für ihre Produkte bekommen und teilweise sogar unter den Produktionskosten ihrer Erzeugnisse abgeben müssen, wird das zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem.
00:10:07: Jetzt gibt es das Sondergutachten und der politische Prozess ist ja aktuell am Laufen.
00:10:12: Die Monopolkommission hat ja die Marktmacht und deren Auswirkungen genaustens und umfassend untersucht.
00:10:19: und auch die Gefahren aufgezeigt.
00:10:21: Das könnt ihr natürlich auch alles selber nachlesen.
00:10:24: Wir haben euch das Sondergutachten in die Show Notes gepackt.
00:10:29: Aber eins treibt mich noch oben.
00:10:31: Also wenn wir uns die wichtigsten Supermarktketten so anschauen, dann sprechen wir doch auch von Discountern.
00:10:39: Also das sind doch alles Läden, wo es die günstigsten Lebensmittel geben sollte.
00:10:46: So ist es jedenfalls.
00:10:47: Die Wahrnehmung.
00:10:49: Stimmt das denn gar nicht?
00:10:50: Oh, sehr schöne
00:10:52: Preise.
00:10:53: Geht aber noch
00:10:54: geiler.
00:11:06: Ja, das ist eigentlich der Eindruck, wenn man so ein Werbespot wie den hier von Edeka hört, dass die Preise einfach super geil sind.
00:11:15: Schließlich wirkt auch Lidl mit dem Slogan, wir machen die billigeren Preise.
00:11:20: Und Aldi beispielsweise hat eine Günsti-WG, die mit Hippen-Videos in den sozialen Medien zeigt, wie man ein Gourmet-Date mit zwanzig Euro macht.
00:11:31: Okay, das klingt eigentlich gar nicht so unlustig.
00:11:35: Ja, das sind natürlich hochprofessionell hergestellte Werbeclips, lustig und kurzweilig.
00:11:41: Deine Wahrnehmung kommt ja auch irgendwie nicht von ungefähr und ich bin der Sache einmal nachgegangen und wollte wissen, wie sich die vier führenden Einzelhändler gerade so präsentieren und habe euch deshalb mal ein paar Werbeclips mitgebracht.
00:11:54: Wocheneinkauf und trotzdem sparen.
00:11:56: Klar, mit unseren frischen
00:11:57: und günstigen Angeboten.
00:11:59: Mit Aldi
00:11:59: kannst du es dir leisten.
00:12:01: Okay, aber Aldi wirbt ja seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Aldi-Tiefpreisversprechen.
00:12:07: Genau, und dann gibt es auch noch Edeka.
00:12:09: Sie hatten einen sehr erfolgreichen Spot, der hieß Supergeil.
00:12:13: Ein Teil davon haben wir ja schon gehört, in dem ihre Produkte bewerben.
00:12:18: Das Ganze klingt dann so.
00:12:32: Und dann hat die Edeka-Gruppe auch noch nachgelegt, denn die supergeilen Produkte haben natürlich super Preise.
00:12:39: So war dann auch der Titel des nächsten Clips.
00:12:58: Mehr kann man dazu eigentlich, ich kann nicht sagen, oder?
00:13:01: Verstehst du jetzt, was ich meine?
00:13:03: Schaut euch doch einfach mal den Werbeblock vor den Nachrichten an.
00:13:07: Bestimmt wird dort einer der großen vier Supermarktketten meistens mehrere.
00:13:12: Das zu finden, hat mich echt nicht vor großer Recherche Herausforderungen gestellt.
00:13:17: Warum?
00:13:18: Na ja, die Spots liefen im Fernsehen rauf und runter, wurden von Millionen Menschen gesehen und ließen uns alle glauben, wie super günstig diese Preise der vier Discounter sind.
00:13:28: Dabei wissen die wenigsten, dass die Supermärkte gezielt mit ihren günstigen Angeboten werben, während sie diese quer finanzieren über teure Produkte im Sortiment.
00:13:38: Besonders viel gewinnen, machen sie übrigens mit ihren Eigenmarken wie ja oder gut und günstig.
00:13:45: Ich würde trotzdem Peter ganz gerne noch ein bisschen besser verstehen, wie dieser Markt funktioniert.
00:13:52: Also, ich habe damit Steffen Vogel von der NGO Oxfam gesprochen.
00:13:56: Er hat übrigens auch einen Artikel im Konzernatlas geschrieben.
00:13:59: Nach seiner Marktanalyse sieht es in Deutschland gerade so aus.
00:14:03: Der Lebensmittel-Einzelhandel ist so konzentriert wie noch nie zuvor.
00:14:08: Vier große Ketten teilen sich, siebenundachtzig Prozent des Einzelhandels untereinander auf und bestimmen auch letztlich, was dann bei uns auf den Tisch kommt.
00:14:18: Das sind Edeka mit dem Netto-Discount, Rewe mit Penny, die Schwarzgruppe aus Lidl und Kaufland und die beiden Aldis.
00:14:27: Also vier Konzerne bestimmen quasi
00:14:30: den
00:14:30: gesamten Lebensmittel-Einzelhandel.
00:14:33: Und das gibt ihnen enorme Macht, nicht nur um Preise zu setzen, geben über uns Verbraucherinnen und Verbrauchern.
00:14:38: Und wie die Lebensmittelpreise in den letzten Jahren angestiegen sind, hat er auch analysiert.
00:14:43: Die Löhne sind nur um siebzehn Prozent gestiegen zwischen zwanzig, zwanzig und zwanzigfünfundzwanzig, während die Lebensmittelpreisinflation bei sechsunddreißig Prozent lag.
00:14:53: und für günstigere Produkte lag diese Inflation nochmal deutlich höher.
00:14:57: Das heißt, die ärmeren Haushalte sind besonders betroffen und besonders benachteiligt von dieser Entwicklung.
00:15:03: Das ist natürlich besonders bitter und es ist auch nur logisch irgendwie zu folgern, wenn vier dieser Supermarktketten alleine siebenundachtzig Prozent des Lebensmittelmarktes Deutschlands besitzen, dass sie dann natürlich maßgeblich an dem Anstieg der Lebensmittelpreise beteiligt sein müssen.
00:15:22: Genau, die Verbraucherzentrale hat dazu auch eine spannende Studie gemacht, die die einzelnen Lebensmittel aufschlüsselt.
00:15:29: Auch diese Studie haben wir euch in die Shownotes gepackt.
00:15:32: Liebe sagt, dass die Preise gerade bei Ölen und Butter, Brot und Getreideprodukten sowie Fleisch besonders stark angestiegen sind.
00:15:41: Aber vielleicht war es dann doch der Ukrainekrieg, der die Preise so in die Höhe getrieben hat, oder?
00:15:48: Also das ist doch auf jeden Fall die Erzählung, die wir alle gehört haben, als Butter dann plötzlich über vier Euro gekostet hat.
00:15:55: Vielleicht.
00:15:56: Das ist auf jeden Fall die Erzählung.
00:15:58: Ein Butterstück für vier Euro.
00:16:01: Das war aber
00:16:02: erst im Oktober zwanzig vierundzwanzig.
00:16:04: Auf jeden Fall ist es interessant, was Steffen Vogel von Oxfam dazu gesagt hat, denn Experten haben sich das einmal angeschaut.
00:16:12: Also richtig ist, dass nach
00:16:13: dem
00:16:14: Angriff Russlands auf die Ukraine die Preise am stärksten angestiegen sind.
00:16:20: Und das natürlich auch mit dem Anstieg von Energierostoffen zu tun hatte, aber der Anstieg bei Lebensmitteln war so stark, dass er eigentlich durch diese Fundamentalfaktoren nicht mehr erklärbar ist.
00:16:31: Also das heißt Spekulation hat eine Rolle gespielt und immer stärker sind auch Ökonominnen und Ökonomen darauf gekommen, dass es eine gewinngetriebene Inflation war, dass also Unternehmen die angemeine inflationäre Situation ausgenutzt haben, um die Preise eben noch weiter zu steigern.
00:16:49: Das heißt, die Verbraucherinnen haben eh schon gesehen, die Preise werden teurer und deswegen haben die Unternehmen einfach noch mehr drauf geschlagen, um sich weiter zu bereichern.
00:17:00: Krass, hat er dafür ein Beispiel für diese These?
00:17:03: Ja.
00:17:03: Das sah man daran, dass einzelne Produkte wie Mineralwasser, was jetzt nicht in großen Mengen wahrscheinlich aus der Ukraine importiert wurde, innerhalb von einem Monat bis zu dreißig Prozent teurer geworden ist.
00:17:16: Also da gab es wirklich Preisanstiege, die mit diesem Krieg wirklich nichts zu tun hatten, sondern wo die Konzerne einfach Kasse gemacht haben.
00:17:24: Ja, Mineralwasser ist ein ziemlich gutes Beispiel, aber ich denke auch mal, Butter importieren wäre nicht gerade aus der Ukraine.
00:17:30: Also die Preisanalyse sind sehr solide und lassen sich gut belegen.
00:17:34: Was ich allerdings bitter finde, ist, dass eine Gesellschaftsgruppe besonders abgezockt wurde.
00:17:40: Menschen in Narmut.
00:17:41: Also zunächst muss man sagen, dass besonders ärmere Haushalte von diesem Preisanstieg besonders betroffen waren.
00:17:47: Dadurch, dass eben die günstigen Eigenmarkenprodukte der Supermärkte noch viel teurer wurden als die Gesamtinflation oder auch die Lebensmittelinflationen.
00:17:57: sind ärmere Haushalte eben besonders in Bedrängnis geraten.
00:18:01: Das heißt, es gab einen deutlichen Realwohnverlust, vor allem in weniger privilegierten Haushalten.
00:18:07: Und das ist letztlich auch Gift fürs politische Klima.
00:18:11: Wenn die Menschen wirklich sehen, kann mir weniger leisten.
00:18:14: Ich habe weniger im Einkaufskorb und muss sparen tatsächlich an meine Ernährung.
00:18:19: Dann kann man sich vorstellen, was das mit der politischen Zufriedenheit im Land macht.
00:18:27: Denn es sind nicht nur die Einkommensschwachenhaushalte, die unter den Lebensmittelpreisen echten.
00:18:32: Hier eine PVC-repräsentative Umfrage aus dem Juni, die in ganz Europa gemacht wurde.
00:18:42: Und vielleicht dazu spannend ist, die zeigt, wie wichtig das Thema Preise inzwischen besonders in Deutschland geworden ist.
00:18:55: auf den Preis.
00:18:58: Ich meine, dass vier Konzerne fast neunzig Prozent Marktanteil haben, klingt jetzt erstmal verrückt.
00:19:04: und dann könnte man auch sagen, es gibt ja sowas wie ein Kartellarm, wo Kartellmonopole oder Oligopole, wie es dann immer so schön ein bisschen kompliziert heißt, eigentlich nicht zugelassen sein sollten, oder?
00:19:17: Das finde ich absolut auch, aber wie reagiert denn der Staat oder die Politik?
00:19:22: Die Lebensmittelpreisinflation nach dem Ukrainekrieg ist ein Weckruf gewesen, auch für die Politik, wodurch jetzt auch die Monopolkommission mit diesem Thema beauftragt wurde.
00:19:35: Und auch aufseiten des Bundeskartellamts verfolgt man dieses Thema weiter und sieht, dass es bedenkliche Entwicklungen gibt in den Ladenregalen.
00:19:45: Und gleichzeitig ist die Situation der Bäuerinnen und Bäuer weiter prekär.
00:19:51: Deswegen gibt es ja auch Regeln wie die EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken, die die Landwirtschaft stärken soll.
00:19:59: Das heißt, das Bewusstsein ausseiten der Politik ist da und jetzt kommt es eigentlich darauf an, dass gehandelt wird.
00:20:05: An dieser Stelle des Interviews bringt Vogel auch die sperrige Sektor-Untersuchungen Spiel, von der wir ja bereits am Anfang dieser Folge gehört haben.
00:20:13: Ja, ich erinnere mich, die Behörden wie das Kartellamt sind jetzt ausgestattet, mit neuen Befugnissen gegen solche Kartelle vorzugehen.
00:20:23: Genau, Vogel ist sehr zuversichtlich, dass da was im Lebensmittelsektor geschehen wird.
00:20:28: Und das ist für uns eigentlich das Signal, dass das Bundeskartellamt jetzt handeln müsste, also seine Sektoruntersuchung nochmal durchführen müsste.
00:20:36: Warum sollen sie es nochmal machen?
00:20:37: Weil es mittlerweile eine andere Rechtsgrundlage gibt, um auch Maßnahmen zu ergreifen.
00:20:41: Das heißt, auf so eine Untersuchung können dann auch wirklich Abhilfemaßnahmen folgen bis hin zu einer Entflechtung der großen Konzerne.
00:20:49: Das würde die Zerschlagung von einem oder diesen vier großen Oligopolisten bedeuten, also dass sie im Zweifel Märkte abgeben müssen an
00:20:59: einen
00:21:00: weiteren Mitbewerber und dadurch der Markt wieder vielfältiger
00:21:03: wird.
00:21:04: Ist das realistisch?
00:21:05: Also von dem, was wir jetzt in der ersten Folge gehört haben, wie geschickt die Unternehmen seit Jahrhunderten ihre Marktanteile erweitern, da bin ich echt skeptisch.
00:21:15: Ein milliardenschweres Unternehmen wie jetzt die Schwarzgruppe, also Lidl, ist gerade das drittgrößte deutsche Unternehmen überhaupt oder die Aldi-Kette auch unter den größten Zehen.
00:21:27: Geben die überhaupt noch freiwillig Marktanteile ab?
00:21:30: Also Vogel hat für Deutschland seine Hoffnungen so begründet.
00:21:34: In der Vergangenheit hat eben das Bundeskartellamt auch schon gewisse Maßnahmen durchgesetzt.
00:21:40: Unter anderem wurde ja die Übernahme von Kaisers Tengelmann durch EDK verboten durchs Bundeskartellamt.
00:21:47: Dann ist allerdings das Bundeswirtschaftsministerium reingegrätcht und hat diese Übernahme forciert.
00:21:56: vermeintlich mit dem Schutz von Arbeitsplätzen, aber natürlich mit katastrophalen Auswirkungen für die Vielfalt auf dem Markt.
00:22:04: Und da ist das Learning eigentlich aller Beteiligten, dass sich das nicht wiederholen darf und man eigentlich eher wieder zu vielfältigeren Marktstrukturen zurückkommen
00:22:14: muss.
00:22:15: Also das war damals Wirtschaftsminister Gabriel mit einer sogenannten Minister-Alaubnis.
00:22:21: Wenn die Politik da nicht dazwischenfunkt, hat Vogel da echt Hoffnung.
00:22:26: Ja, also wenn die Zivilgesellschaft da jetzt weiter den Druck aufrecht erhält, könnte vielleicht wirklich was passieren.
00:22:33: Gut, wir haben jetzt immer von den Verbrauchern gesprochen, aber die Produzenten, also die Landwirtinnen und Landwirte, Bäuerinnen und Bauern, sind doch auch betroffen von der hohen Marktkonzentration.
00:22:48: Genau, hier noch eine andere Stimme von einem Milchbauern.
00:22:51: Das ist Ottmann Ilchmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft im Landesverband Niedersachsen.
00:22:58: Der hat auch einen Artikel im Konzernatlas mit verfasst und den habe ich im Berliner Regierungsviertel getroffen.
00:23:04: Ich
00:23:04: bin hier, weil morgen eine Milchrunde beim Minister Reiner stattfindet.
00:23:09: Er hat alle Verbände, die im Milchbereich aktiv tätig sind, plus agrabolitische Sprecher der Koalition zu einem Gedankenaustausch zum Milchmarkt eingeladen.
00:23:20: Und da gibt es Redebedarf
00:23:22: oder?
00:23:22: Da gibt es aus unserer Sicht Redebedarf, aber es ziehen schon wieder dunkle Wolken am Horizont auf.
00:23:28: Lidl hat die Butterpreise gesenkt, das wird jetzt schon wieder von Überproduktion geredet und von einem drohenden Einbruch des Milchpreises.
00:23:36: Und wir haben wieder die gleiche Situation.
00:23:38: Wir Milchbauern können das nicht beeinflussen.
00:23:41: Wir sind Preisnehmer sozusagen, haben keinen Einfluss auf das Markt geschehen und das möchten... wir von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und auch andere kritische Agrarverbände sehr gerne ändern.
00:23:54: Gerade ist der Milchpreis bei zweiundfünfzig Cent der Liter.
00:23:57: Industrieverbände sagen, bei siebenundfünfzig Cent pro Liter haben die Milchbau in einer einigermaßen gutes Auskommen.
00:24:05: Branchen Insider befürchten, dass der Milchpreis auf vierzig Cent sinkt.
00:24:10: Und Lidl fängt jetzt schon an, eine Milchpreisschraube zu drehen.
00:24:15: indem es den Milchpreis senkt.
00:24:17: Gleichzeitig haben wir eine erneute Übernahmewellen bei den Molkereien.
00:24:21: Wir haben eben eine große Konzentration im Molkereisektor.
00:24:25: Gerade fusioniert die größte Deutschlandmolkerei, deutsches Milchkontor.
00:24:28: Mit der großen skandinavischen Molkereialer entsteht dann ein richtiger Gigant.
00:24:33: Und dann haben wir wieder große Regionen in Deutschland, wo es gar keine alternative Molkereien mehr gibt.
00:24:40: Da bin ich also gezwungen als Milchbauer eigentlich an diese neue Aala-DMK weiterzuliefern.
00:24:47: Ob das Kartellamt der Fusion zwischen Aala und dem deutschen Milchkontor zustimmt, ist noch nicht klar.
00:24:55: Aber es gab etliche Fusionen, denen das Kartellamt in den letzten Monaten zugestimmt hat, wie eine, wo Edeka eine Molkerei aufgekauft hat.
00:25:05: Dabei hat das Bundeskartellamt bereits vor zwölf Jahren festgestellt, dass der Milchmarkt bereits in zu wenigen Händen liegt.
00:25:12: Also der Markt zu konzentriert ist.
00:25:14: Ilchmann von der ABL findet trotzdem, dass das Sondergutachten etwas in Bewegung bringen könnte.
00:25:19: Ja, das ist so.
00:25:20: Die waren sehr interessiert, haben auch die richtigen Fragen gestellt, wie ich fand.
00:25:24: Ich weiß auch, dass sie mit vielen anderen Kollegen gesprochen haben.
00:25:27: Und ich hoffe mir da schon ein bisschen Klarheit.
00:25:31: Die Frage ist natürlich immer, diese Monopolkommission bewegt ja selbst politisch nichts.
00:25:37: Es kommt dann auf die Politik an, wie weit nimmt sie sich diese Erkenntnisse zu Herzen.
00:25:42: Es gab auch schon mal eine Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts vor zehn Jahren, wo eigentlich dieses krasse Markt Ungleichgewicht schon festgestellt wurde und passiert ist, im Grunde gar nichts.
00:25:52: Also wir sind da auf Politik angewiesen, die eben die Erkenntnisse dann auch in neue.
00:26:01: Es bleibt also ziemlich spannend, was in nächster Zeit so passiert.
00:26:05: Es scheint wegen der hohen Preise und auch der Bauernproteste etwas in der politischen sphären Bewegung gekommen zu sein.
00:26:14: ist ja schon auch interessant, was du hier alles zusammengetragen hast, auch wenn es echt komplex ist, wie da alles miteinander zusammenhängt.
00:26:22: So, das war der zweite Teil unserer Podcast-Serie zum Konzernatlas der Heinrich-Böll-Stiftung.
00:26:28: In der nächsten Folge wollen wir uns noch mal mehr anschauen, wie es im Lebensmittelsektor so zugeht.
00:26:36: Was passiert da eigentlich mit der Lebensmittelverarbeitung?
00:26:40: Wie sieht es bei den Bäckereien aus?
00:26:43: Verarbeitung, da gibt es auch jüngste Untersuchungen mit wirklich krassen Zahlen zur Konzentration in diesem Bereich.
00:26:51: Peter, ich bin jetzt schon mal sehr gespannt, was du da wieder herausgefunden hast.
00:26:56: Danke bis hierhin für deine Recherche.
00:27:05: So, das war die zweite Folge der Podcast Reihe zum Konzernatlas.
00:27:08: Wir freuen uns natürlich, wenn ihr den Kanal abonniert und auch künftig keine unserer spannenden Recherchen verpasst.
00:27:17: Und ich sage nochmal, ihr könnt ja eigentlich geradezu weiterhören.
00:27:21: Folge eins, zwei, drei könnt ihr hintereinander wegkönnen.
00:27:25: Wie immer findet ihr alle Podcasts, der Heinrich Böll Stiftung auf Spotify, Apple Podcast oder auch der Podcast App eurer Wahl.
00:27:34: und Kritik, schreibt uns gerne eine Mail an podcastatböll.de und empfehlt uns gerne weiter.
00:27:40: Das ist eine Produktion des Audio-Kollektivs und mein Name ist Wukasz Tomaszewski.
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