Konzernatlas 2026: Wie die großen Agrar- und Ernährungskonzerne entstanden sind (1/3)
Shownotes
Wie ist die starke Konzentration im Agrar- und Ernährungssektor entstanden? Und welche Methoden wenden Agrarkonzerne an, um ihre Macht zu sichern?
Zitat der Folge
„Wir haben keine Chance auf ein resilientes, also widerstandsfähiges, Ernährungssystem global, wenn wir zulassen, dass so lebenswichtige Güter wie eben Nahrungsmittel von einer Handvoll Konzerne dominiert werden, kontrolliert werden, die in erster Linie auf Profitmaximierung aus sind.“ Lena Luig, Referentin Internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung
Episodenbeschreibung
In der ersten Folge des Böll Podcasts zum Konzernatlas 2026 erfahren wir von Expert*innen, wie die Konzernmacht im Agrar- und Ernährungssektor in den letzten Jahren durch diverse Krisen noch stärker spürbar wurde und was die konkreten Auswirkungen etwa auf Lebensmittelpreise sind. Wir beleuchten einige Beispiele für Lobby-Kampagnen der Industrie und Strategien, um ihre wirtschaftliche Macht zu sichern. Gleichzeitig lernen wir auch, wie es historisch zu dieser starken Konzentration gekommen ist und welche Konzerne vom Anfang des 20. Jahrhunderts heute noch marktbeherrschend sind.
Kapitel mit Zeitmarkierungen
• (00:00:04) – Intro Konzernatlas 2026: Agrarindustrie und Marktmacht – Einführung in die Podcastreihe zur Konzentration im Agrar- und Ernährungssektor
• (00:01:39) – Warum wenige Agrarkonzerne den Markt dominieren: Historische Entwicklung, gescheiterte Reformen und wachsende Konzernmacht
• (00:03:03) – Lobbyismus, Glyphosat und politisches Versagen: Wie Konzerne Umweltauflagen, Pestizidregeln und den Green Deal ausbremsen
• (00:07:24) – Lebensmittelpreise: Wer verdient, wer verliert Preissteigerungen, Macht des Einzelhandels und Druck auf Landwirt:innen
• (00:09:07) – Agrarspekulation und globale Krisen: Ukrainekrieg, Getreidehandel und Profite der großen Agrarhändler
• (00:14:49) – Geschichte der Agrarkonzerne: Industrialisierung, frühe Fusionen und Ursprung heutiger Oligopole
• (00:22:14) – Glyphosat und Konzernstrategien: Monsanto, Saatgut-Pestizid-Pakete und „verteidigende Innovation“
• (00:28:26) – Ausblick: Konzernmacht in Deutschland: Was Folge 2 zeigt – Auswirkungen und mögliche Gegenstrategien
Unsere Expert*innen
Lena Luig • Referentin für Internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung
Jennifer Clapp • Professorin und Canada Research Chair Global Food Security and Sustainability an der University of Waterloo
Autor der Folge: Peter Kreysler
Host: Lukasz Tomaszewski
Weiterführende Artikel und Quellen
• Jennifer Clapp „Titans of Industrial Agriculture“: [🔗 https://www.penguinrandomhouse.com/books/777576/titans-of-industrial-agriculture-by-jennifer-clapp/]
• Corporate Europe Observatory: „A loud lobby for a silent spring“: [🔗 https://corporateeurope.org/en/2022/03/loud-lobby-silent-spring]
Hintergründe auf boell.de
• „Konzernatlas 2026 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie“, herausgegeben von Heinrich-Böll-Stiftung, BUND und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre: [🔗 https://www.boell.de/konzernatlas]
• 3-teiliger Böll-Spezial Podcast „Stummer Frühling“: [🔗 https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/stummer-fruehling-glyphosat-reloaded-13]
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Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.
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Grafik: © STOCKMAR+WALTER Kommunikationsdesign, Foto: Norman Posselt, Bearbeitung: hbs
Transkript anzeigen
00:00:04: Nach unserer kurzen Weihnachtspause sind wir wieder zurück mit dem ersten Teil unserer dreiteiligen Podcast-Reihe zum Konzernatlas.
00:00:13: Der Konzernatlas, zwanzig, sechsundzwanzig wird gemeinsam herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem BUND und dem Dachverband kritische Aktionärinnen.
00:00:24: und Aktionäre.
00:00:25: Im Konzernatlas geht es darum, wie im Agrar- und Ernährungssektor Oligopole mit ihrer großen Marktmacht bestimmen, wie unsere Lebensmittel produziert werden.
00:00:37: Sie können bestimmen, wie viel Geld zum Beispiel Bäuerinnen und Bauern für ihre Produkte bekommen.
00:00:42: Die Konzerne im Agrarsektor haben ziemlich großen Einflusser drauf, was auf unseren Feldern angebaut wird.
00:00:48: Auch die Preise, die wir als Verbraucherinnen und Verbraucher in den Supermärkten zahlen, werden zunehmend von einer kleinen Gruppe von Supermarktketten bestimmt.
00:00:58: Das alles hat mit einer Marktkonzentration im Bereich der Landwirtschaft, der Lebensmittelproduktion und des Einzelhandels
00:01:06: zu tun.
00:01:08: Hallo, herzlich willkommen.
00:01:09: Ich bin Rukas Tomaszewski und mit mir ist hier mein Kollege Peter Kreisler.
00:01:14: Er hat den Podcast für uns recherchiert.
00:01:16: Hallo Peter.
00:01:27: Peter, du bist Investigativ-Journalist für Radio und Fernsehen und beschäftigst dich schon mit diesem Bereich ja auch etwas länger, könnte man sagen.
00:01:36: Das Thema ist also nicht ganz neu für dich, oder?
00:01:39: Genau, das stimmt.
00:01:40: Und das wollen wir uns genau in der ersten Folge anschauen.
00:01:44: Wie ist es dazu gekommen, dass so wenige Konzerne so viel Einfluss haben?
00:01:49: Die Heinrich Böll-Stiftung hat ja bereits im Jahr zwei Tausend Siebzen einen Konzernatlas gemacht.
00:01:54: und ich recherchiere zu dem Bereich seit über zwanzig Jahren.
00:01:58: Nun muss man sagen, dass es Marktkonzentration ja auch in anderen Bereichen der Wirtschaft gibt.
00:02:03: Ich denke zum Beispiel an den Tech-Bereich, sogenannte Plattformunternehmen.
00:02:08: Wir kennen sie alle wie Google, Amazon, Meta, Apple oder TikTok, haben ja fast Monopole gebildet und sind in ihrem Bereich sehr, sehr wirkmächtig.
00:02:19: Die Marktkonzentration, Magra-Sektor ist viel älter.
00:02:23: und sehr gut etabliert.
00:02:24: Und man muss auch sagen, viele der Skandale der letzten Jahre sind an ihnen einfach abgeprallt.
00:02:31: Reformen auch von der Zivilgesellschaft eingefordert und von der Politik angeschoben sind einfach versandet.
00:02:39: Und trotz der ständigen Kritik nimmt die Marktmacht die Konzentration aber auch die sogenannte vertikale Integration der Unternehmen rasant zu.
00:02:50: Okay, also es lohnt sich auf jeden Fall, sich diesen Bereich mal ganz genau anzuschauen.
00:02:54: Genau.
00:02:56: Hast du denn Beispiele aus letzter Zeit, woran man die Macht der Unternehmen festmachen könnte?
00:03:03: Naja, ein Verbot von Glyphosat ist trotz der vielen Skandale in der USA in der EU ausgeblieben.
00:03:11: Ich glaube, viele in Europa haben damit nicht gerechnet, dass es kommt, stand ja auch im Koalitionsvertrag der letzten Regierung.
00:03:19: Ein EU-Gesetz zur Pestizid-Reduktion.
00:03:23: Teile des Green Deals der EU-Kommission wurde teilweise abgeblasen.
00:03:28: Wir haben direkt nach der russischen Inversion in die Ukraine eine enorme Spekulation mit Agrarostoffen beobachtet, wie wir sie seit dem Jahr ist.
00:03:38: Auch das sollte eingedämmt werden, aber die Versuche sind gescheitert.
00:03:42: Die Marktmacht der Einzelhändler in Deutschland wächst stetig.
00:03:46: Aber auch bei den Molkereien oder den Bäckern bilden sich bedenkliche Konzentration von wenigen Unternehmen.
00:03:53: Okay, das klingt nach einer ganzen Reihe von problematischen Entwicklungen, könnte man sagen.
00:03:58: Ja, da hast du recht bestimmt.
00:04:00: Die Liste der Probleme ließ sie sich lange fortsetzen.
00:04:04: Die Situation ist nicht besser geworden, eher schlimmer.
00:04:08: Interessant ist, warum das so ist.
00:04:11: Meiner Meinung nach sind die von den Medien aufgedeckten Skandale meist verpufft.
00:04:17: Man muss hier auch sagen oder sich vielleicht auch ein Stück weit eingestehen, dass die Zivilgesellschaft, die Wissenschaft und die Politik gescheitert sind, diese Auswirkse in den Griff zu bekommen.
00:04:29: Und das hat nicht nur ökonomische Fatale folgen, sondern auch ökologische.
00:04:35: Okay, das klingt ziemlich spannend.
00:04:37: Was hast du denn bei der Recherche herausgefunden?
00:04:39: Was sind denn die Gründe dafür?
00:04:42: Ich habe mit Lena Lucke gesprochen von der Heinrich-Böll-Stiftung.
00:04:46: Sie ist Referentin für internationale Agrarpolitik und hat die Projektleitung des Konzernatlas.
00:04:52: Sie hat mir erklärt, warum es wichtig war, das Thema nochmals anzupacken.
00:04:56: Ja, das ist der zweite Konzernatlas, den wir als Handlung-Ball-Schiftung in Kooperation mit anderen produzieren.
00:05:02: Der Letzte war im Jahr zwei Tausend siebzehn.
00:05:04: Und wir haben einfach jetzt gemerkt, die letzten Jahre ist so viel passiert und die Probleme, die schon da waren vorher, sind einfach noch mal... so deutlich geworden, gerade im Kontext geopolitischer Krisen mit Corona-Pandemie und auch dem Krieg in der Ukraine natürlich, dass wir einfach sehen, wir haben keine Chance auf ein Resilientes.
00:05:24: Also widerstandsfähiges Ernährungssystem global, wenn wir zulassen, dass so lebenswichtige Güter wie Nahrungsmittel von der Handvoll Konzernen dominiert werden, kontrolliert werden, die in erster Linie sozusagen auf Profitmaximierung
00:05:39: aus sind.
00:05:40: Ich habe sie gefragt, wo denn die Probleme, die bereits da waren, noch mal so deutlich geworden sind.
00:05:46: ob sie mir dafür Beispiele nennen kann.
00:05:55: Und
00:06:18: warum ist das Ganze gescheitert?
00:06:19: Unter anderem deswegen, weil sich halt große Agrarchemiekonzerne, also Pestizidkonzerne, eine massive Lobbykampagne gefahren sind, gemeinsam auch mit Kuba Kozeka.
00:06:30: großen Bauernverband auf europäischer Ebene und zum Beispiel sogenannte Impact Studies in Auftrag gegeben haben, also von industriefinanzierte Studien, die belegen sollten, was das für einen großen wirtschaftlichen Schaden bringt, dass man jetzt fünfzig Prozent weniger Pestizide einsetzt.
00:06:46: Und wir haben damit vor allem die EVP, also die Christdemokraten, lobbyiert und waren damit erfolgreich und das kam nicht durch.
00:06:53: Das ist nur ein Beispiel.
00:06:54: Das ist wirklich einfach eine große organisierte Lobbyapparat.
00:06:57: Da kommen irgendwie NGOs oder Gewerkschaften überhaupt.
00:07:00: Manche von euch werden jetzt einwerfen.
00:07:02: Der Widerstand bei den Pestizidherstellern, der ist ja ein Stück weit nachvollziehbar und vielleicht sogar erwartbar gewesen.
00:07:10: Aber was sie mir dann erzählt hat, hat mich wirklich überrascht.
00:07:14: Denn davon sind wir irgendwie alle direkt betroffen, wenn wir in den Supermarkt gehen oder unsere Lebensmittel kaufen.
00:07:22: Hier, das hat Lena-Louis gesagt.
00:07:24: Wir sehen ja eine massive Lebensmündpreisinflation und Erteuerung in den letzten Jahren und gerade ein komisch schwacher Haushalte, für die ist das eben dramatisch, die immer stärker auch auf so ganz billige Produkte greifen, die auf keinen Fall die gesündesten sind.
00:07:36: Und wir sehen eben, dass diese Preisteigerung überhaupt nicht bei den Erzeugerinnen ankommen, sondern die bleiben hängen in der verarbeitenden Industrie und im Lebensmittel-Einzelhandel.
00:07:45: Dazu hat auch die Monopolkommission letztes Jahr schon erste Daten herausgebracht, die eben zeigen, dass die Preisaufschläge, also die Gewinne, haben sich mehr bei den Herstellern und beim Lebensmittel-Einzelhandel und eigentlich kriegen die Landwirte immer weniger davon.
00:07:59: Und die Verbraucherinnen leiden eben auch und das liegt sozusagen an der Konzernmacht
00:08:03: dazwischen.
00:08:04: Also die verarbeitende Industrie und der Einzelhandel bekommen größere Gewinnmarschen, wenn ich das richtig verstanden habe.
00:08:13: Die Produzenten, also Die Landwirte bekommen dafür aber immer weniger.
00:08:20: Und wir Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen dann auch mehr an den Kassen, richtig?
00:08:25: Ja, genau.
00:08:26: Sie hat mir aber noch ein anderes Beispiel für die Konzernmacht geschildert.
00:08:30: Auch hier konnten die Unternehmen dank ihrer Marktmacht Gewinne einfahren und ihre Profite sogar verdreifachen.
00:08:37: Wir reden hier von Lebensmittelspekulanten.
00:08:40: Blicken wir zurück.
00:08:41: Seit der großen Hungerkrise, die durch Lebensmittelspekulation angefacht wurde, war man sich in der Politik eigentlich einig, an den Lebensmittelspekulanten Grenzen aufzuzeigen.
00:08:53: Es hieß damals, mit Essen spielt man nicht.
00:08:57: Die Spekulation mit Lebensmittelpreisen, also mit den sogenannten Food Commodities, Weizen, Soja, Reis, sollte verboten oder eingeschränkt werden.
00:09:07: Und ist das gelungen?
00:09:08: Nein.
00:09:09: Ich habe Lena-Louis gefragt, ob denn im Sektor des Agrarhandels genug Wettbewerb herrscht, konnte das Roulette spielen mit Lebensmittelpreisen verboten werden?
00:09:18: Da kann man von starken Oligopolen sprechen.
00:09:20: Und wir sehen eben auch, dass diese Sektoren total profitieren von geopolitischen oder wirtschaftskrisen.
00:09:26: Also beim Agrarhandel sehen wir, dass diese Big Five...
00:09:31: Die Big Five, das sind die fünf großen Agrarhändler des sogenannten ABCCD-Kartell.
00:09:37: Die heißen Arthur Daniel Midland, Bungal, Kargil, Kofco.
00:09:42: Und Louis Dreyfus, das sind die Firmen, die den internationalen Agrarhandel dominieren.
00:09:48: Wir haben zwischen im Jahr ist es in den Jahr?
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00:10:10: den Jahr ist es in den Jahr Obwohl sie angeblich unter den teuren Energiepreisen, wie ich in meiner Recherche für die AID herausgefunden habe, besonders gelitten haben.
00:10:21: Also, manche Unternehmen können scheinbar auch bei Krisen ihre Marktmacht dazu nutzen, ihre Gewinne übermäßig zu steigern und ihre Profite zu maximieren.
00:10:31: Aber ich glaube, jetzt müssen wir noch mal reinsummen.
00:10:33: Wie ist das überhaupt möglich?
00:10:35: Naja, das hat mir Lena-Louis so erklärt.
00:10:37: Es hat nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun, sondern die Preise entstehen letztlich durch Machtverhältnisse.
00:10:43: Und da spielt natürlich dann auch Spekulation eine wahnsinnig große Rolle.
00:10:47: Und das haben wir auch gesehen, direkt nach Ausbruch der russischen Invasion in die Ukraine sind die Breitzenpreise nach oben geschossen, einfach aus der Erwartung heraus, dass das Angebot knapp wird.
00:11:18: Was ihr hier gehört habt, ist die Panik bei den Märkten und ein Bericht von Al-Jazirah.
00:11:25: Alle glaubten damals, nach der Invasion Russlands in die Ukraine, dass das Weizenangebot knapp würde.
00:11:31: Man sprach damals ja auch häufig davon, dass Putin Weizen als Waffe einsetzen würde.
00:11:37: Ich kann mich daran noch persönlich sehr gut erinnern und auch an meine persönliche Angst, die ich damals hatte.
00:11:42: Aber kurz zurück zur Geschichte, was ist dann passiert?
00:11:45: Die Sorge, dass Weizen auf den Weltmärkten durch den Krieg in der Ukraine knapp werden könnte, wurde dann von Spekulanten leidlich ausgenutzt.
00:11:54: Die haben das ganz große Geschäft gewittert.
00:11:57: und haben dann ordentlich an den Weizenbörsen mitgeboten, indem sie auf Weizentitel Wetten abgeschlossen haben und auf den internationalen Finanzmärkten und wahren Terminbörsen richtig mitgezockt haben.
00:12:10: Jetzt nach der akuten Preiskrise haben wir Belege und Berichte dafür, dass viele Investoren zu diesem Zeitpunkt im Agrarfinanzsektor im großen Stil eingestiegen sind.
00:12:21: Und wie das im großen Stil geschehen ist, Weißlina Lujk.
00:12:49: Also das Angebot war nicht tatsächlich verknappt, aber es war eben die Rolle von Spekulation im weiteren Sinne.
00:12:56: Und das nutzen diese Konzerne total aus und können dadurch einfach große Profite einfahren, auch wenn sie jetzt nicht besser performt haben.
00:13:03: Aber irgendwer muss dann ja doch die Zeche zahlen, wenn die Weizenpreise auf den Weltmarkt so ansteigen.
00:13:10: Genau, besonders im globalen Süden müssen Länder wie zum Beispiel Ägypten, die müssen komplett Weizen importieren sind darauf angewiesen und die müssen dann mehr Geld für Brot zahlen.
00:13:22: Selbst der subventionierte Brotpreis musste nun aufgrund der enormen Preissteigerungen angehoben werden.
00:13:35: Okay, also ich fasse jetzt erstmal so ein bisschen zusammen im ersten Schritt.
00:13:38: Nur eine Handvoll von Konzernen bestimmt heute darüber, was eigentlich überhaupt auf dem Feld angebaut wird, im Supermarktregal steht und auch noch auf unserem Teller landet.
00:13:50: Und dazu auch noch, was es uns kostet.
00:13:52: So ungefähr.
00:13:53: Aber ich frage mich, wie sind wir hierhergekommen?
00:13:57: In einer Situation, in der die Konzernmacht in dem Agrarsektor so groß ist.
00:14:04: Wie konnte das Modell einer Landwirtschaft zementiert werden, die so hoch technisiert und industrialisiert ist?
00:14:12: Naja, und am Ende ja auch unsere Umwelt so massiv schadet.
00:14:16: Also, wie ist das System entstanden, so wie wir es kennen?
00:14:20: Ich vermute, dass sich die Marktkonzentration in den letzten Jahren gebildet hat.
00:14:25: Wenn ich jetzt so zurückdenke, dann fällt mir natürlich ein Zusammenschluss besonders ein.
00:14:29: Nämlich die Übernahme von Monsanto durch die Bayer AG, der deutsche Pharma- und Chemieriese, der aus dem Jahr Wir erinnern uns und das ist noch gar nicht so lange her.
00:14:49: Genau, das war damals die teuerste Firmübernahme in der deutschen Geschichte.
00:14:53: Ja, und wir können uns alle auch noch daran erinnern, dass sich da ziemlich viele Leute ziemlich stark aufgeregt haben.
00:15:00: Schaut man sich das genauer an, stellt man jedoch fest, die Marktmacht im Agrarsektor entstand nicht über Nacht.
00:15:07: Und deswegen lohnt es sich, auf die Geschichte zu blicken, um das alles einfach besser zu verstehen.
00:15:14: Ich habe mit einer Professorin und Wirtschaftswissenschaftlerin Jennifer Klapp gesprochen.
00:15:19: Sie hat ein Buch über das Thema geschrieben.
00:15:22: Und ich nehme an, dazu gibt es auch ein Kapitel im Konzernatlas.
00:15:27: Richtig.
00:15:29: Ihr Buch Titans of Industrial Agriculture ist echt faszinierend.
00:15:34: Sie beschäftigte sich intensiv mit der zunehmenden Konzentration und der Geschichte des Agrarinputsektors.
00:15:41: So nennt sie das.
00:15:43: Dazu gehören Düngemittelhersteller, Saatgut, Pestizidhersteller, aber auch Landmaschinenhersteller.
00:15:50: Schon im achtzehnten Jahrhundert ermöglichten es neue Maschinen, dass immer weniger Farm immer größere Flächen bearbeitet hatten.
00:15:59: Ich bin jetzt einfach mal gespannt, wo hast du denn mit ihr gesprochen?
00:16:02: Na ja, sie sitzt in Kanada, ich hab sie über eine Schalter erreicht.
00:16:06: Aber was sie zu berichten hat, ist echt faszinierend und auch ganz anders.
00:16:11: als ich und vermutlich auch die meisten denken.
00:16:15: Bereits im Jahr twoi kam es zu einer Fusionswelle.
00:16:19: Aus den Zusammenschlüssen entstanden sieben Unternehmen, die in den USA eighty-fünf Prozent des Marktes für Landmaschinen kontrollierten.
00:16:27: Und nur vier Unternehmen kontrollierten damals schon siebzig bis neunzig Prozent des Getreidehandels.
00:16:33: Sie entstanden bereits im neunzehnten Jahrhundert.
00:16:38: Wenn man das Land bewirtschaftet als Bauer oder Bäuerin und sich dann die Produktionsmittel auf dem Markt besorgt, ist das historisch gesehen ein recht neues Phänomen?
00:16:50: Genau, vor knapp zweieinhalb Jahren bauten alle Bäuerinnen und Bauern ihr Saatgut selbst nach.
00:16:56: Fertigten ihre Werkzeuge eigenhändig und düngten mit Abfällen und Mist vom eigenen Hof.
00:17:03: Hecken, Baum rein, Frucht folgen.
00:17:06: Und auch Feuchtbiotope schufen Lebensräume für Nützlinge wie Vögel, Spinnen und Raubinsekten, die dann Schädlingen schach halten sollten.
00:17:16: Aber wann hat sich das denn eigentlich geändert?
00:17:20: Naja, im Artikel des Konzernatlas beschreibt Kleb es ganz gut, wenn sie sagt, mit der Industrialisierung änderte sich all das grundlegend.
00:17:28: Ab den Achtzehnhundertdreißigerjahren hielten bahnbrechende Neuerungen wie die mechanische Erntemaschine und der Stahlpflug-Einzug.
00:17:39: Im Ergebnis ließen sich mit weniger Arbeitskraft nun deutlich mehr Fläche bearbeiten.
00:17:44: Kunstdünger und Pestizide waren die nächsten Neuerungen.
00:17:47: Durch gezielte Düngungen konnte man nicht nur große Flächen einfacher bewirtschaften, man erzielte auch Produktionssteigerungen.
00:17:56: Und was machte man so mit den Ernten?
00:18:00: Das ist auch faszinierend.
00:18:02: Der geerntete Weizen konnte nun mit der Eisenbahn oder Dampfschiffen über weite Strecken transportiert werden.
00:18:10: Das machte den globalen Handeln mit Agrarostoffen erst möglich.
00:18:14: Das alles legte also den Grundstein für das industrielle Agrarsystem, so wie wir es heute kennen.
00:18:21: Wow, ich kann mir das richtig vorstellen, wie das eine auf dem anderen aufbaut.
00:18:24: Also viele Erfindungen und Neuerungen kommen da zusammen, die an einem Zeitpunkt irgendwie so ein ineinander greifen und die wir heute als...
00:18:34: Ich
00:18:34: würde sagen, sehr verständlich erachten.
00:18:36: Die Geschichte der industriellen Revolution war also auch eine Geschichte für den Agrarsektor und dort total wirksam.
00:18:44: Ich finde, das lässt sich natürlich ziemlich gut nachvollziehen, wenn wir jetzt so über Transporte und so sprechen, Eisenbahnen und Weizen.
00:18:52: Aber wie erklärt sich eigentlich die Expertin, dass so wenige Firmen die Märkte kontrollieren?
00:18:59: Das hat Jennifer Klepp mir erzählt, dass die wenigen Firmen, die sich durchgesetzt haben, einen privilegierten Zugang zu wissen, Information und Kapital hatten.
00:19:09: Das ergaben Klepps Forschungen.
00:19:16: Es handelte sich größtenteils um private, familiengeführte Unternehmen.
00:19:20: Sie profitierten von privilegiertem Zugang zu Informationen und Finanzmitteln.
00:19:26: Aufgrund des Aufstiegs der finanzialisierten Rohstoffhandelsmärkte konnten die Unternehmen beispielsweise im Getreidebereich spekulative Geschäfte tätigen, durch die sie riesige Geldsummen anhäufen konnten, die sie wiederum in den Ausbau ihrer Reichweite investierten.
00:19:43: Sie investierten nicht nur in den Kauf anderer Agrarunternehmen, sondern auch in Redereien und Lagerhäuser.
00:19:50: Auf diese Weise konnten sie ihre Kontrolle wirklich ausweiten.
00:19:57: Das erklärt aber nicht ganz, was sie so einflussreich gemacht hat.
00:20:03: Was jedoch diese Art von politischer Macht angeht, so wissen wir angesichts dieser Konzentration, dass die Unternehmen an der Spitze grundsätzlich über mehr Ressourcen verfügen, um sich an solchen Lobbyaktivitäten zu beteiligen und dass sie auch über mehr Ressourcen verfügen, um die Politik in größerem Umfang zu beeinflussen.
00:20:24: So finanzieren sie beispielsweise Forschung und Entwicklung an Universitäten.
00:20:29: Und das tun sie bereits seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.
00:20:33: Ich war überrascht, als ich davon gelesen habe.
00:20:39: Na ja, Klepp erwähnt auch einige der früheren Saatgutunternehmen, wie beispielsweise Funkbrothers, die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gegründet wurden.
00:20:48: Sie hatten meist Forschungslabor an Universitäten eingerichtet.
00:20:52: Auch in der deutschen Chemieindustrie, etwa von BISF, die das Haber-Bosch-Verfahren für Kunstdünger erfand, ist das bekannt.
00:21:01: Diese Unternehmen haben von Anfang an mit Universitäten ganz eng zusammengearbeitet und hatten so exklusiven Zugriff auf Forschungsergebnisse.
00:21:11: Funk Brothers, was ist daraus geworden?
00:21:13: Gibt es die noch?
00:21:14: Ja, ja, das ist faszinierend und auch ein gutes Beispiel.
00:21:17: Funk Brothers Seed Company.
00:21:20: Wie die Firma noch in den Jahren die Firmahin führte, ist ein ganz interessantes Beispiel.
00:21:25: Sie wurde von CPC International Inc.
00:21:28: übernommen.
00:21:29: Und in den Jahren die Firmahin führte, ging das Unternehmen unter dem Namen FUNK Seed International Inc.
00:21:34: an die Börse.
00:21:36: Und in den Jahren die Firmahin führte, wurde das Unternehmen von Siba Gaigi übernommen.
00:21:40: Siba Gaigi stellte damals bereits Pestizide her.
00:21:44: Das in Basel ansäßige Unternehmen wurde zu singenter.
00:21:48: Aha, die kennen wir doch.
00:21:50: Aber inzwischen wurde Singenta wiederum vom chinesischen Staatskonzern Chem China aufgekauft und ist Teil der Singenta Group.
00:22:01: Also bei Funk Brothers handelt es sich um eine klassische Übernahme eines Saatgut-Unternehmens durch einen Pestizidehersteller.
00:22:10: Genauso wie bei der Bayer AG, BRSF oder DuPont.
00:22:14: Aber wie konnten sich diese Unternehmen über ein ganzes Jahrhundert durchsetzen.
00:22:25: Diese
00:22:25: Unternehmen sind in der Lage sogar das, was wir als akademisches Wissen bezeichnen, zu formen.
00:22:32: Sie sind in der Lage, Forschungsfragen zu formulieren.
00:22:35: Sie sind in der Lage, die Art und Weise zu formen, wie Regierungen darüber nachdenken, wie sie diese Art von Unternehmen regulieren wollen.
00:22:44: Und so haben sie definitiv enorme Macht, von Anfang an den Prozess zu steuern.
00:22:51: Jetzt könnte man sagen, ist doch okay, wenn die besten Firmen mit den meisten Geldern auch die Forschung vorantreiben, Millionen und Abermillionen in Forschung und Entwicklung stecken.
00:23:03: Und das Beste saht gut und die sichersten Pestizide herstellen, oder?
00:23:08: Doch Klepp zeigt auf, dass Innovation nicht zwingend im Interesse der Marktführer liegt.
00:23:14: Oft können Innovationen die Marktstellung des Platzhirschen stören.
00:23:19: Deswegen wenden die Konzerne einen Trick an, um ihre Position zu sichern.
00:23:23: Klapp spricht hier von verteidigender Innovationen, die hauptsächlich dem Status quo, also dem herrschenden Geschäftsmodell, der Agrar-Katelle in die Hände spielt.
00:23:35: Hast du dafür jetzt ein Beispiel, weil das ist ja eine These, also Verteidigungs-Innovation.
00:23:41: Das klingt ein bisschen merkwürdig in meinen Ohren.
00:23:46: Ich kenne die Taktiken von meiner Recherche, aber dass es dafür einen Begriff gibt, war mir wirklich neu.
00:23:53: Und Jennifer Klapp hat ein sehr eindrückliches Beispiel.
00:24:03: Sie haben vollkommen recht.
00:24:04: Monsanto, der Saatgut und Pestizidhersteller, ist wirklich ein Paradebeispiel für diese Strategie der Verteidigungsinnovation.
00:24:13: Durch die Gesundheits- und Umweltschäden der Pestizide entstand damals Kritik in der Öffentlichkeit.
00:24:19: Die Unternehmen mussten handeln, um sich tief im Markt zu etablieren.
00:24:24: Und hinzu kam, Glyphosat war ein Produkt, das Mitte der neunzehntenhundertsiebziger Jahre auf den Markt kam und das Monsanto-Patent lief im Jahr zweitausend aus.
00:24:34: Doch Monsanto wollte die Nachfrage unbedingt nach dem Erlöschen seiner Patente aufrechterhalten.
00:24:40: Das Unternehmen erzielte mit Chemikalien grundsätzlich viel mehr Gewinn als mit Saatgut.
00:24:46: Sie handelten, indem sie erst weitere Saatgut-Unternehmen aufkauften.
00:24:50: Um ihren Markt zu verteidigen, schufen sie sie gentechnisch veränderte Saatgut, das resistent gegen Glyphosat war.
00:24:58: Damit erweiterten sie nicht nur ihren Markt für Glyphosat, sondern schufen Produkte, die sie neu patentieren konnten.
00:25:05: Monsanto verkaufte von nun an Saatgut und Chemikalien als Paket und verlangte schriftlich von den Landwirten, nur ihre eigene Glyphosatmarke Roundup zu verwenden.
00:25:16: Durch diese Vereinbarungen, die die Landwirte unterzeichnen mussten, entstand eine zusätzliche Abhängigkeit von diesen Pestiziden.
00:25:26: Also anstatt jetzt ganz innovativ ein komplett... neuen Unkrautvernichter zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, stellte Monsanto einfach sicher, dass ihr US-Farmer das Glyphosat-Produkt Roundup kauften, das nur mit dem gentechnisch veränderten Saatgut zusammen funktionierte und damit erweiterten sie sich ihren Markt und hatten gleichzeitig ein neues Patent, was ihr Produkt dann exklusiv gegen die Konkurrenz schützte.
00:25:55: Ja genau, und die Strategie ging auch auf.
00:25:58: Denn die Zahlen gingen wirklich durch die Decke.
00:26:00: Weltweit hat sich der Einsatz von Glyphosat seit der Einführung der sogenannten Roundup Ready Pflanzen, also gentechnisch veränderten Glyphosat-toleranten Nutzpflanzen, im Jahr nineteenhundertsechstenneunzig fast für fünfzehnfacht.
00:26:16: Das berichtete die wissenschaftliche Publikation Environmental Science Europe.
00:26:22: Und alle anderen Konkurrenten kopierten diese Verteidigungstaktik oder Defense-Innovation, wie es ja auch heißt, und machten wiederum ihr Saatgut kompatibel mit ihren Pestiziden.
00:26:35: Fortan hatten Bäuerinnen und Bauern keine andere Wahl mehr, als das Unkrautvernichter passend mit dem Saatgut von dem jeweiligen Unternehmen als Paket zu kaufen.
00:26:49: Zunächst hielten sie dies für eine brillante Strategie, da Glyphosat Produkte nach dem damaligen wissenschaftlichen Verständnis relativ weniger schädlich waren als einige andere Chemikalien, die als Unkrautvernichter damals eingesetzt wurden.
00:27:04: Heute wissen wir natürlich, dass es keine magischen Pestizide gibt, die völlig unbedenklich sind.
00:27:10: Und es gibt bei Glyphosat viele Fragen und Bedenken.
00:27:14: Glyphosat verursacht Krebs und trotzdem können wir einen massiven Anstieg des Einsatzes von Glyphosat beobachten.
00:27:21: Klar, dass die Industrie sich hier versucht zu verteidigen, auch weil sie Rechtsstreitigkeiten in den USA verliert.
00:27:28: Und auch nachdem Bayer Monsanto übernommen hatte, muss der Bayer ziemlich hohe Entschädigungen zahlen.
00:27:34: Trotzdem wird Glyphosat weiterhin als unverzichtbare Technologie verteidigt.
00:27:44: Also es gab schon Widerstand durch die Gerichte, aber ob Glyphosat verboten wird, gilt nun wirklich abzuwarten.
00:27:50: Auch in Europa ist das ein CA-Prozess.
00:27:53: Du hast ja zu genau diesem Thema für uns noch viel mehr auch in den USA recherchiert und die Story, die haben wir ja bereits in unserem Bell-Spezial Stummer Frühling veröffentlicht.
00:28:06: Wenn ihr hier tiefer einsteigen wollt in das Thema, dann hört euch auf jeden Fall diese Folge an.
00:28:12: Die Links zu dem Podcast haben wir euch in die Show Notes gepackt.
00:28:17: Ja klar, Glyphosat ist ja nur ein Beispiel von vielen.
00:28:20: Aber es war schon spannend, besser zu verstehen, welche Konzernstrategien dahinter stecken.
00:28:26: In der nächsten zweiten Folge schauen wir nach Deutschland.
00:28:30: Und wir wollen verstehen, wie hier die Konzernstrategien funktionieren, welchen Einfluss und welche Auswirkungen Katelle und Oligopole auf unsere Lebensmittel haben und ob man was dagegen tun kann.
00:28:44: Ihr findet die beiden Folgen bereits jetzt schon im Bell-Podcast Feed.
00:28:48: Ihr könnt also einfach weiter hören.
00:28:56: Aber hier kommen wir jetzt erstmal zu einem Ende dieser Folge, dieser ersten Podcast-Reihe zum Konzernatlas.
00:29:04: Wir freuen uns, wenn ihr den Kanal abonniert und auch künftig keine unserer spannenden Recherchen verpasst.
00:29:11: Wie immer findet ihr alle Podcasts der Heinrich Böll Stiftung auf Spotify, Apple und Co.
00:29:17: Für Feedback und Kritik schreibt uns gerne eine Mail an podcastatböll.de und empfehlt uns auch gerne weiter.
00:29:23: Dieser Podcast ist eine Produktion des Audio-Kollektivs Mit mir, Rukas Tomaszewski und
00:29:29: Peter Kreisler.
00:29:30: Danke dir, Peter, dass du da warst.
00:29:32: Ich finde es sehr spannend und freue mich schon auf Folge zwei.
00:29:36: Ja, alles klar.
00:29:43: Gerne.
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